Praktikum dank Erasmus+ in Bruneck (Südtirol)

ein persönlicher Bericht von Lisa Hauer und Lukas Hartl (beide 3CHK)


8. März 2019 (10:57 Uhr)

Freitag, 01. Februar 2019: Die Anspannung ist schon groß, denn morgen geht es los. Auf nach Gais bei Bruneck in Südtirol in das **** Ferien- und Wellnesshotel Windschar. Zumindestens war das der Plan….

Tatsächlich ging es erst am Sonntag zu Mittag ab nach Italien, aufgrund von eines unvorhersehbaren Schneechaos und gesperrte Straßen. Je näher wir zum Ziel gelangten, umso größer stieg unsere Nervosität. Dort angekommen haben wir aber schnell bemerkt, dass dies komplett unnötig war. Wir wurden herzlichst empfangen und haben uns sofort wohl gefühlt. Gleich wurden wir allen vorgestellt und bekamen eine Tour durchs Hotel, welches sich über vier Häuser verteilt. Eine kleine Startschwierigkeit gab es leider… Und zwar hat unser Chef geglaubt das wir zur Verstärkung des Serviceteams kommen, dieses Missverständnis konnte zum Glück auf der Stelle beseitigt werden, dann wurde uns auch gleich unser Arbeitsplatz, die Rezeption, welche sich im Haupthaus befindet, gezeigt.

Unsere Arbeitsaufgaben waren unter anderem Fragebogenauswertungen und diese ins System einzutragen, das Übersetzen von Texten und Menüs auf Englisch und Italienisch, Gästedaten in die Hotel-Software einzutragen und wir durften sogar beim Check-In mithelfen. Da viele Gäste aus Italien kamen, konnten wir auch unser Italienisch verbessern.

Jeder von uns hatte zwei freie Tage pro Woche, einen davon hatten wir gemeinsam frei. Diesen haben wir natürlich genutzt, um Südtirol unsicher zu machen. In der ersten Woche haben wir uns die schöne Altstadt von Bruneck angeschaut und sind dort natürlich shoppen gegangen. In der zweiten Woche ist eine Arbeitskollegin mit uns nach Brixen gefahren, um auch diese schöne Stadt zu besichtigen. Einmal hat uns auch Julia, eine Kollegin ungefähr in unserem Alter, das Nacht-Leben Südtirols gezeigt. Wie man so schön sagt, kommt das Beste aber immer zum Schluss. An unserem letzten freien Tag sind wir nämlich zuerst zum Skigebiet „Kronplatz“ gefahren und haben dort das Museum für Fotografie „Lumen“ besucht, wo wir auch die meisten unserer Fotos gemacht haben. Dies konnten wir nur dank Frau Monika, die Mutter des Chefs, machen. Sie hat uns nämlich Tickets besorgt sowie für die Gondelfahrt bezahlt. Danach sind wir mit dem Zug nach Bozen gefahren und waren, wie könnte es auch anders sein, shoppen.

Und so waren auch schon drei Wochen vorbei. Eine Zeit, in der wir viele neue Leute kennenlernen durften und einiges Neues dazugelernt haben. Wir können dieses Projekt auf alle Fälle weiterempfehlen, weil eine solche Erfahrung einzigartig ist.